Immunologischer Stuhltest (PreventID CC von Preventis)

Der M2PK-Test dient der Früherkennung einer Darmkrebserkrankung in einem heilbaren Stadium.

In der frühen Entstehungsphase einer Darmkrebserkrankung zeigen sich keine Symptome, das heißt es gibt keine Warnsignale.

70-80 % aller kolorektaler Polypen sind Adenome, die als Neoplasien (Neubildungen) eine maligne Potenz in sich tragen, das heißt sie können bösartig entarten.

Der Immunologische Stuhltest sollte durchgeführt bei:

  • genetischer (familiärer) Veranlagung für Darmkrebs
  • wiederkehrende Bauchbeschwerden
  • Chronische entzündliche Darmerkrankungen (u.a. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • hoher Fleischkonsum
  • erhöhter Alkoholkonsum
  • Nikotin
  • kohlenhydratlastige Ernährung
  • Gewichtsverlust unklarer Herkunft
  • Verdauungsstörungen (z.B. Durchfall)
  • ab einem Alter von 40 Jahren, da die Wahrsheinlichkeit der Darmpolypenbildung dann ständig wächst
  • bei früherem Darmpolypennachweis als Kontrolluntersuchung

Das Verfahren

Bei Krebserkrankungen liegt ein veränderter Stoffwechsel vor, da sich Krebszellen wesentlich schneller teilen als gesunde Zellen. Dies führt dazu, dass deutlich mehr Pyruvatkinase in der Form M2-Pyruvatkinase produziert wird.

Durch zwei spezielle Antikörper kann die physiologische Form der Pyruvatkinase von der Krebs-M2-Pyruvatkinase unterscheiden werden. Damit können bösartige Tumore nachgewiesen werden.

Um Tumore des Magen-Darm-Traktes festzustellen, genügt eine Stuhlprobe.

Die Trefferquote, sprich Sensitivität, liegt deutlich höher als bei Stuhltests. Somit werden unnötige Koloskopie und mögliche Komplikationen durch die Koloskopie vermieden.

Ein positives Testergebnis erfordert die endoskopische Untersuchung des gesamten Dickdarms (Koloskopie).

Ihr Nutzen

Der M2PK-Test ermöglicht einen Darmkrebs frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.

Durch die rechtzeitige Entdeckung und Entfernung von Darmpolypen beziehungsweise die frühzeitige Diagnose einer Tumorerkrankung kann das Sterblichkeitsrisiko gesenkt werden.

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